NFP 77 Medienkonferenz: Präsentation des Synthesebericht

NFP 77 Medienkonferenz: Präsentation des Synthesebericht
© NRP 77

Am 28. Mai 2026 stellte das NFP 77 seinen Synthesebericht erstmals vor. Fünf Jahre Forschung, 46 Forschungsteams, 12 Impulse – und eine klare Botschaft: Digitaler Wandel ist eine gesellschaftliche Aufgabe.

Am 28. Mai 2026 lancierte das Nationale Forschungsprogramm «Digitale Transformation» (NFP 77) den Synthesebericht anlässlich einer Medienkonferenz in Bern. Der Synthesebericht bündelt die Erkenntnisse aus fünf Jahren Forschung zur digitalen Transformation der Schweiz. 46 Forschungsteams untersuchten den digitalen Wandel in Bildung, Arbeitsmarkt und Demokratie. Die Leitungsgruppe des NFP 77 hat daraus zwölf evidenzbasierte Impulse für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft formuliert.

Abraham Bernstein, Präsident der Leitungsgruppe, stellte die Ziele und Ergebnisse des Programms vor und ordnete die zwölf Impulse ein. Seine Kernbotschaft: Die digitale Transformation ist keine rein technologische Entwicklung, sondern eine gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe. Nur wenn Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam handeln, kann die Schweiz die Chancen des digitalen Wandels nutzen und Risiken begrenzen.

Drei Projekt-Beispiele aus dem NFP 77

An der Medienkonferenz stellten drei Forschungsteams ihre Arbeiten exemplarisch vor: Conny Wunsch zeigte, wie die digitale Transformation den Arbeitsmarkt verändert – und warum Frauen dabei besonders in Rückstand zu geraten drohen. Mark Eisenegger beleuchtete das Informationsverhalten von Jugendlichen und dessen Bedeutung für die Demokratie. Marlène Gerber untersuchte, unter welchen Bedingungen digitale Mittel die demokratische Mitsprache tatsächlich stärken können.